• Shey

Katzenhaltung- und vermittlung: Hilfe und Aufklärung

In diesem Beitrag möchte ich ein mal alle wichtigen Infos und Daten zur Katzenhaltung und -vermittlung zusammentragen.


Ihr möchtet eine Katze aufnehmen?


Folgende Punkte sollten im Vorraus bedacht werden. Stellt euch bitte folgende Fragen, bevor ihr daran denkt eine Katze aufzunehmen:


  • Ist sichergestellt, dass kein Mitglied im Haushalt allergisch ist?

  • Bin ich damit einverstanden, dass Katzen eventuell auch mal an den Möbeln kratzen und überall Haare verlieren?

  • Bin ich dazu bereit täglich die Toiletten zu reinigen, auch wenn es stinkt oder eklig erscheint?Bin ich darauf vorbereitet bei einer Katze, die plötzlich unsauber wird, nicht gleich die Nerven zu verlieren und besonnen auf Ursachenforschung zu gehen?

  • Bin ich bereit monatlich ca. 50€ in den Unterhalt meiner Katzen zu investieren?

  • Habe ich die Möglichkeit darüber hinaus einen Puffer für mögliche Notfälle anzusparen oder gar eine Krankenversicherung für die Katze zu bezahlen?

  • Habe ich Platz in der Wohnung, den ich der Katze durch Kratzbäume, Höhlen, Toiletten und Catwalks zur Verfügung zu stellen?

  • Bin ich bereit mehrere hundert Euro in der Anschaffung zu zahlen? (Für Schutzgebühr, Erstausstattung etc., sind wir mal ehrlich: die Anschaffung ist meist das teuerste)

  • Bin ich mir im Klaren, dass Umzüge durch Katzen eventuell erschwert werden und ich in der Wohnungssuche eingeschränkt sein könnte?

  • Habe ich einen Notfallplan für den Fall, dass ich mal ins Krankenhaus muss oder in den Urlaub fahre? Wer kümmert sich dann?

  • Katzen können locker 20 Jahre alt werden. Bin ich bereit eine lebenslange Verantwortung für mein Tier zu übernehmen?


Wenn ihr eine oder mehrere dieser Fragen mit “nein” beantwortet, solltet ihr euch noch mal Gedanken machen, ob dies eventuell noch geklärt werden sollte. Im Idealfall könnt ihr alle Fragen mit “ja” beantworten und der Katzenanschaffung steht nichts mehr im Wege. Ich möchte einmal darauf eingehen wie eine Vermittlung vonstatten geht, nach welchen Kriterien man eine Katze aussuchen sollte und was generell zu wissen ist.


Katze(n) aussuchen


Wenn ihr nach einer oder mehreren Katzen sucht, gibt es einige Faktoren, die zu beachten sind. Hier werde ich einige Szenarien durchgehen und ihr könnt schauen, welches dieser Szenarien zu euch passt.


Es sind noch keine Katzen vorhandenWelche Katze passt zu mir?

In diesem Fall solltet ihr euch überlegen was zu eurem Lebensstil passt. Katzen sind generell sehr soziale Tiere und besonders Kitten sind auf gleichaltrige Spielgefährten angewiesen. Von ihnen lernen sie soziales Benehmen und sie können mit ihnen toben und spielen. Es ist daher wichtig, dass Kitten immer mindestens zu zweit gehalten werden. Die Kosten werden sich dadurch nicht verdoppeln, auch wenn man das vielleicht glauben mag. Aus Erfahrung kann man sagen: da wo eine geht, da gehen auch zwei. Katzen sind sehr genügsam und brauchen in den meisten Fällen nicht zwingend hunderte Quadratmeter Platz. Allerdings sollte man hier auch auf den Charakter der Tiere achten. Auch die Rasse kann eine Rolle spielen. Bengalen sind anders zu halten als Perser. Die einen sind extrem aktiv (durch Einkreuzung von Wildkatzen), die anderen sind generell eher ruhig. Stellt euch also die Frage, ob ihr eher ruhige oder eher aktive Katzen sucht. Sind noch andere Haustiere oder Kinder im Haus? Dann müssen sie natürlich verträglich sein. Im Idealfall erfragt man diese Dinge vor der Vermittlung. Grundsätzlich ist es empfehlenswert Katzen im Paar zu adoptieren. Wenn sie sich vorher bereits kennen, ist es idR wahrscheinlich, dass es nicht zu Unverträglichkeiten kommt. Vergesellschaftungen sind bei Katzen manchmal schwierig, sodass Anfänger in der Katzenhaltung eventuell überfordert wären.


Ich möchte nur eine Katze Diesen Satz liest man häufig und oft treten bei solchen Anfragen Diskussionen auf, besonders wenn nach Babykatzen gesucht wird. Wie zuvor gesagt, sind Kitten auf Spielgefährten angewiesen und daher ist es unverantwortlich ein Kitten zur Alleinhaltung zu zwingen. Wenn man wirklich nur eine Katze möchte, sollte man nach ausgewiesenen älteren Einzeltieren suchen, von denen bekannt ist, dass sie keine Artgenossen mögen. Allerdings ist hier auch zu beachten, dass Einzeltiere unter Umständen mehr Aufmerksamkeit benötigen als ein Zweiergespann. Für vollzeit berufstätige Menschen wäre dies also keine passende Wahl, denn es wäre unfair der Katze gegenüber, die den ganzen Tag alleine sein müsste. Einzeltiere sind eher für Menschen geeignet, die viel Zeit zu Hause verbringen (von zu Hause arbeitend, Senioren etc.). Berufstätigen ist dringend zu raten zwei Katzen zu adoptieren, damit diese nicht einsam sind.


2. Es ist/sind bereits eine oder mehrere Katze/n vorhanden

Das zweite Szenario ist, dass bereits Katzen im Haushalt leben und man weitere dazu nehmen möchte. In diesem Fall sollte man abwegen, welche Katze zur der vorhandenen Katze/den vorhandenen Katzen passen könnten. Das ist in gewissem Maße ein Glücksspiel, denn man hat niemals eine Garantie dafür, dass die Tiere sich vertragen. Grundsätzlich rät man meist dazu auf ungefähr gleiches Alter und gleichen Charakter zu achten. Eine sehr alte ruhige Katze wäre mit einem Kitten oft überfordert. Und wenn man gleich zwei Kitten dazu nimmt, läuft man Gefahr, dass die alte Katze zum dritten Rad am Wagen wird, gestresst reagiert (unsauber wird etc.). Es gibt sicherlich Fälle, wo das klappen mag aber das ist einzig und allein vom Charakter abhängig. Sicherer ist es zu einem Senior einen weiteren Senior aufzunehmen oder eine etwas jüngere Katze, die aber ebenso ruhig ist. Viele Katzenhalter haben auch die Erfahrung gemacht, dass Katzen besser mit Katzen klarkommen und Kater besser mit Katern. Das liegt daran, dass Kater oft ruppiger spielen, was Katzen oft nicht mögen. Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen aber es ist eine generelle Faustregel. Wenn die vorhandene Katze eher schüchtern und unterwürfig ist, sollte die neue Katze möglichst sozial und nicht dominant sein. Dominante Katzen neigen zu Mobbing, wenn sie die Chance dazu haben. Deswegen ist es sehr wichtig, die Tiere nicht nach dem Aussehen, sondern nach dem Charakter auszuwählen, denn sonst kann es so enden, dass man die neue Katze bald wieder abgeben muss. Außerdem ist dringend davon abzuraten potente und kastrierte Tiere zu mischen, denn das funktioniert in den seltensten Fällen. Grundsätzlich sollten alle Stubentiger kastriert sein. Dies ist auch gesundheitlich wichtig, da es besonders bei unkastrierten Katzen zu Krebs und anderen Problemen kommen kann (Dauerrolligkeit ist auch kein Spaß!). Unkastrierte Kater markieren manchmal und stinken etwas stärker (also ihr Urin). Außerdem sind sie verträglicher, wenn sie kastriert sind.


Ihr möchtet eine Katze vermitteln? Das ist durchaus möglich. Es gibt Portale und Seiten auf denen man ein neues zu Hause für seine Katze suchen kann. Seid euch aber sicher, dass dies die richtige Entscheidung für euch ist. In vielen Fällen können schwierige Situationen mit etwas Hilfe gelöst werden, sodass eine Abgabe noch verhindert werden kann. Solltet ihr euch sicher sein, kann ich nur empfehlen die folgenden Punkte des Themas “Vermittlung” zu beherzigen. Desweiteren solltet ihr niemals unkastrierte Tiere abgeben. Leider kommen sie oft in falsche Hände und enden bei Vermehrern. Auch kostenlose Abgaben sind gefährlich, die manchmal suchen Jäger sich kostenlose Katzen, um ihre Hunde scharf zu machen.


Die Vermittlung


Ob von privat oder aus dem Tierschutz, es gibt ein paar Dinge, die in beiden Fällen geschehen sollten. Wenn man sich ein Tier ausgesucht hat und man sichergestellt hat, dass sie zu einem passen, dann sollte man bereit sein einen Übernahmevertrag zu unterschreiben und eine Schutzgebühr zu zahlen. Außerdem sollten die Vermittler einen Hausbesuch machen, um sicherzustellen, dass die Katze in guten Händen ist. Im Folgenden werde ich auf die einzelnen Punkte etwas genauer eingehen.


Vorbesuch

So ziemlich jeder seriöse Tierschutzverein führt Vorkontrollen durch. Bevor eine Katze vermittelt wird, schauen sich Mitglieder des Vereins oder vertraute Unterstützer das neue zu Hause an und kontrollieren, ob die gemachten Angaben der neuen Besitzer stimmen. Dies dient dazu Katzen vor Missbrauch und schlechter Haltung zu schützen. Auch Privatvermittler sollten dies tun. Wenn sie nicht die Möglichkeit dazu haben wäre es ratsam sich an einen Tierschutzverein zu wenden und um Hilfe zu bitten.


Schutzvertrag

Der Schutzvertrag ist ein Dokument, dass die legale Übergabe des Tieres besiegelt. In ihm werden Punkte festgehalten, die zum Schutz des Tieres dienen. Dazu gehört in den meisten Fällen, dass die Katze nicht ohne Einverständnis des Vereins/der Vorbesitzer das Hause wechseln darf und das man erklärt in der Lage zu sein für das Tier zu sorgen. Auch ein weichtiger Punkt ist die zwingende Registrierung der Tiere bei Tasso! Die Klauseln variieren je nach Verein. Für Privatpersonen gibt es im Netz Vordrucke, die man nutzen kann. Man kann einen solchen Vertrag aber auch selber schreiben. Ein Vertragsbruch berechtigt die Vorbesitzer dazu das Tier zurückzufordern. Eine Unterschrift ist bindend!


Schutzgebühr

Dass eine Schutzgebühr zu verlangen ist normal und auch absolut richtig und wichtig. Die Schutzgebühr hat zwei Funktionen. Zum einen deckt sie einen Teil der medizinischen Kosten wie Kastration, Impfung, Chip etc. und zum anderen schützt sie davor, dass die Tiere in falsche Hände geraten. Dinge, die kostenlos sind, haben für viele Menschen keinen Wert und besonders im Tierschutz fällt dies immer wieder negativ auf. Wenn Menschen die Möglichkeit haben eine Katze kostenlos zu bekommen, dann neigen sie dazu sich weniger Gedanken über die Anschaffung zu machen und aus Impuls zu handeln. Nicht selten werden solche Tiere dann später ausgesetzt oder wieder abgegeben. Wenn man aber Geld dafür bezahlen muss, wird die Entscheidung tendentiell sorgfältiger und nach Überlegung getroffen. Wer nicht in der Lage ist 100-200€ für die Schutzgebühr zu zahlen, der ist auch sehr wahrscheinlich nicht in der Lage die Katze artgerecht zu pflegen. Futter- und Arztkosten können sehr hoch sein.


Freigang Beim Thema Freigang spalten sich die Geister. Für die einen ist es die einzig richtige Haltungsweise und für die anderen das genaue Gegenteil. Am Ende kommt es hier wie immer auf die Katze an. Manche Katzen fordern den Freigang ein und sind unglücklich, wenn sie eingesperrt werden. In diesem Fall sollten die Katzen ausschließlich an Menschen vermittelt werden, die diesen auch bieten können. Viele Menschen sind der Meinung, dass Freigang in der Stadtmitte nicht nur ungeeignet, sondern gefährlich und fahrlässig ist. Ob vom Auto überfahren zu werden noch als “artgerecht” gesehen werden kann ist also diskutabel. Oft wird empfohlen in solchen Fällen die Wohnungshaltung vorzuziehen und es gibt durchaus Katzen, die damit vollkommen zufrieden sind. Daher ist das auch wieder eine sehr individuelle Entscheidung. Es gibt allerdings auch Vereine, die ausschließlich in Wohnungshaltung vermitteln (wenn nicht anders angegeben) und erfahrungsgemäß sind ehemalige Streuner oder ausgesetzte Katzen auch sehr dankbar dafür von der Straße wegzukommen. Diese Entscheidung sollte man akzeptieren, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. Andere Vereine vermitteln nur in gesicherten Freigang (mit Umzäunung). Auch dies ist ihr gutes Recht und auch das muss akzeptiert werden, da es in den meisten Fällen sinnvoll ist. Wie angesprochen muss man hier einfach abwägen, was zur eigenen Wohnsituation am besten passt.


Katzenhaltung


Damit kommen wir zum nächsten Punkt: der artgerechten Haltung.


Gesellschaft Wie oben bereits erklärt, wollen Katzen meist nicht alleine sein. Entgegen sich lang anhaltender Vorurteile sind Katzen keine Einzelgänger, sondern Einzeljäger. Zu dieser Tatsache kann man sich auch ausreichend im Netz belesen. Die Ausnahmetiere, die keine Katzen mögen, sind meist durch den Menschen desozialisiert worden. Das heißt, sie wurden von Kittenalter an alleine gehalten oder zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt. Sehr selten sind die Tiere von Natur aus unsozial. Katzen, die dazu neigen gemobbt zu werden, sind auch nicht zwingend Einzeltiere. In solchen Fällen ist es einfach nur wichtig auf soziale Artgenossen zu achten, die die unterwürfige Katze nicht dominieren wollen. Dann klappt auch die Vergesellschaftung und oft blühen sie dadurch wieder auf.


Katzentoiletten Katzen benötigen natürlich auch Zubehör allem voran die Katzentoiletten. Katzen können diesbezüglich sehr wählerisch sein. Manche Katzen bevorzugen offene Toiletten, andere mögen nur Haubentoiletten. Manche sind sehr reinlich und benutzen jede Toilette maximal ein mal bevor sie gereinigt werden und andere sind da völlig unkompliziert. Manche mögen nur Klumpstreu, andere mögen nur Silikatstreu. Da gilt es herauszufinden, was für einen persönlich und zu den eigenen Tigern passt. Besonders in Mehrkatzenhaushalten muss man da manchmal kreativ werden (auch das gehört dazu). Grundsätzlich gilt als Faustregel: Anzahl der Katzen +1 für die Menge an Toiletten in der Wohnung. Wenn man also eine Katze hat, sollte man zwei Toiletten an verschiedenen Standorten haben. Wenn man zwei hat, braucht man drei Toiletten usw. Es kann in Ausnahmen auch mit weniger gut gehen aber das muss man ausprobieren. Die Toiletten müssen mindestens einmal täglich, manchmal auch mehrmals gereinigt werden. Viele Katzen werden unsauber, wenn die Toiletten unsauber sind. Das sollte einem bewusst sein. Manche werden auch unsauber, wenn ihnen neues Streu nicht passt oder es Probleme im Haushalt gibt. Für solche Fälle braucht man Geduld und Verständnis.


Kratzbäume + Catwalks Katzen sollten ihre eigenen Möbel bekommen, an denen sie sich austoben und in denen sie sich auch mal zurückziehen können. Dazu gehören Kratzbäume, Kratztonnen, Höhlen, Heizungsliegen oder Catwalks. Die meisten Katzen mögen hochgelegene Plätze, Fenster und Heizungen. Daher kann man diese Plätze “katzifizieren”. Als Catwalks eignen sich zum Beispiel mit Teppich beklebte Regalbrätter. Für Heizungen gibt es Liegen, die man kaufen kann und für Fenster gibt es Netze (Anleitungen zum Selbstbauen gibt es im Netz). Besonders Fenster sollten gesichert werden. Gerade Kippfenster sind für Katzen sehr gefährlich und sollten niemals unbeobachtet offen gelassen werden. Zu oft sind Katzen darin stecken geblieben und verendet. Es gibt Sicherungen, die man um die Fenster anbringen kann, sodass die Katzen nicht mehr an die Öffnung kommen. Balkone sollten ebenfalls mit Netzen gesichert werden, damit es nicht zu Unfällen kommt. Katzen sind sehr neugierig und wie man so sagt: curiosity killed the cat (die Neugier tötete die Katze).


Futter Katzen sind obligatore Carnivoren. Das bedeutet, sie MÜSSEN mit Fleisch ernährt werden. Vegetarische oder vegane Kost ist für Katzen völlig ungeeignet. Katzen, die so ernährt werden, sterben sehr schnell an den Mangelerscheinungen und Leberkrankheiten, die folgen. Wer sich also aus eigener Überzeugung nicht dazu bringen kann Fleisch zu füttern, der kann schlichtweg keine Katzen halten. Für Katzen ist es wichtig ein Futter mit hohem Fleischanteil zu bekommen. Die idealste Fütterung ist Barf mit Zusätzen. Aber auch Fertigfutter gibt es in Hülle und Fülle mit sehr guter Zusammensetzung. Getreide- und zuckerfrei sollte es sein. Nassfutter sollte die Hauptnahrungsquelle sein. Da Katzen nur wenig trinken, nehmen sie einen Großteil ihrer Flüssigkeit über das Futter auf. Trockenfutter sollte nur als Zusatz bzw. als Leckerli gegeben werden. Da es sehr trocken und unnatürlich in seiner Konsistenz ist, leiden Katzen die ausschließlich damit gefüttert werden oft an Nierensteinen. Es trocknet den Körper aus. Das merkt man auch daran, dass die Katzen dann viel mehr zusätzlich trinken, wenn sie nur dieses Futter bekommen. Auch bei Trockenfutter - wenn auch nur als Snack - sollte darauf geachtet werden, dass weder Zucker noch Getreide enthalten sind. Ein gutes Trockenfutter, welches ich z.B. in Intelligenzspielzeugen verstecke ist Cats Country’s Natural Cat (95% Fleischanteil). Es ist natürlich auch teurer, aber auch das gehört dazu. Von Discounter-Futter sollte man idR die Finger lassen (mit nur wenigen Ausnahmen).


Spielzeug Katzen spielen in der Regel sehr gerne. Es gibt massig Optionen an Katzenspielzeug und auch hier muss man sich durchprobieren. Nicht alle Katzen spielen mit Spielzeug und nicht jedes Spielzeug kommt gleich gut an. Wenn die Sachen zu lange draußen liegen, werden sie auch oft uninteressant. Man sollte also Katzenspielzeug gezielt einsetzen und variieren. So bleibt es spannend und wird von den Katzen öfter angenommen. Besonders Rascheltunnel, Mäuse und Angeln sind sehr beliebt.


Eine neue Katze zieht ein


Wenn eine neue Katze einzieht, sollte man folgende Dinge beachten:


Katzen reagieren oft gestresst, wenn sich ihr Standort oder ihre Routine ändert. Wenn ihr ein neues Tier bekommt, setzt sie an einen ruhigen Ort, stellt Futter, Wasser und Toilette bereit, öffnet die Transportbox und lasst sie dann in Ruhe. Auf keinen Fall sollte man die Katze sofort rausholen und betüddeln oder aus ihren Verstecken zerren. Die Katze kennt euch nicht und muss erst Vertrauen fassen und das macht man am besten indem man ihr den Freiraum gibt, den sie braucht. Sie wird anfangs wahrscheinlich nur nachts rauskommen und euch meiden. Lasst sie. Ignoriert sie. Macht weiter wie bisher. Sie kommt von alleine, wenn sie bereit dazu ist.

Wenn sie sich etwas eingelebt hat aber immer noch scheu erscheint, könnt ihr sie mit Leckerlis bestechen oder versuchen mit ihr zu spielen. Achtet aber darauf sie nicht zu bedrängen.

Wenn Katzen zusammengeführt werden sollen, ist es sinnvoll sich Hilfe zu holen. Man kann dabei viel falsch machen, was eine geglückte Zusammenführung im schlimmsten Fall verhindert. Manchmal braucht man Gittertüren und viel Geduld. Zusammenführungen können mehrere Monate brauchen. Aber auch das ist wieder komplett charakterabhängig. Am besten ist, wenn man sich Tips vom Verein oder erfahrenen Katzenhaltern holt.


Das war es erst mal an dieser Stelle. Sollten euch noch weitere Punkte einfallen, schreibt sie gerne in die Kommentare. Ich hoffe, dass ich einigen damit helfen konnte.

43 Ansichten0 Kommentare